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Was du für deine Gehirngesundheit tun kannst
Die genauen Ursachen von Demenzerkrankungen sind bislang noch nicht vollständig geklärt.[2] Es gibt jedoch Faktoren, die das Risiko für eine Demenz erhöhen können.[2] Einige davon lassen sich nicht beeinflussen, etwa das Alter, die genetische Veranlagung oder das Geschlecht. Andere dagegen schon.[2] Dazu zählen:
- Körperliche Inaktivität
- Rauchen
- Übermäßiger Alkoholkonsum
- Depression
- Wenig soziale Kontakte
- Bluthochdruck
- Hoher LDL-Cholesterinspiegel
- Diabetes
- Starkes Übergewicht
- Traumatische Hirnverletzungen
- Geringe Bildung
- Luftverschmutzung
- Schwerhörigkeit
- Unbehandelter Sehverlust[2]
Bis zu 45 Prozent der Demenzfälle könnten vermieden oder hinausgezögert werden
Das ist die positive Nachricht: Studien gehen davon aus, dass weltweit bis zu 45 Prozent der Demenzfälle – auch im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit – vermieden oder zumindest hinausgezögert werden können, wenn man beeinflussbare Risikofaktoren möglichst früh und lebenslang angeht.[2] Schon kleine Schritte können dabei helfen, etwas für deine Gehirngesundheit zu tun:[1,2]
- In Bewegung bleiben: Spaziergänge, Gartenarbeit oder kurze Wege zu Fuß bewusst in den Alltag einbauen.
- Im Austausch bleiben: Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und soziale Kontakte regelmäßig pflegen.
- Den Kopf fordern: Neues ausprobieren, lesen, spielen, musizieren, Rätsel lösen oder auch mal anders kochen als sonst.
Wann ein Arztgespräch sinnvoll ist
Wer Fragen zur eigenen Gehirngesundheit oder zu Veränderungen im Alltag hat, sollte aktiv werden und sich ärztlichen Rat einholen.[4,5] Ärztinnen und Ärzte können helfen, mögliche Ursachen einzuordnen und gemeinsam passende, nächste Schritte zu planen.[4,5] Auch Angehörige können oft eine wichtige Unterstützung sein, da sie Veränderungen im Alltag manchmal früher bemerken.[6]
Hilfreich ist außerdem, Beobachtungen konkret festzuhalten: Was ist aufgefallen? Seit wann? Wie häufig kommt es vor? Wie wirkt es sich auf den Alltag aus?[5,6] Solche Notizen können auch für ein späteres Gespräch mit der Ärzt:in nützlich sein.
Erfahre mehr auf: meine-gehirngesundheit.de
CMAT-27818 August 2026
Referenzen:
- National Institute on Aging. Cognitive health and older adults. National Institutes of Health. Updated June 11, 2024. Accessed April 7, 2025. NIA – Cognitive health and older adults
- Livingston G, Huntley J, Liu KY, et al. Dementia prevention, intervention, and care: 2024 report of the Lancet standing Commission. Lancet. 2024;404:572–628. doi:10.1016/S0140-6736(24)01296-0
- Alzheimer’s Association. 2024 Alzheimer’s disease facts and figures. Alzheimers Dement. 2024;20(5):3708-3821. doi:10.1002/alz.13809
- Porsteinsson AP, Isaacson RS, Knox S, et al. Diagnosis of early Alzheimer’s disease: clinical practice in 2021. J Prev Alzheimers Dis. 2021;8:371-386. doi:10.14283/jpad.2021.23
- Atri A, Dickerson BC, Clevenger C, et al. Alzheimer’s Association clinical practice guideline for the Diagnostic Evaluation, Testing, Counseling, and Disclosure of Suspected Alzheimer’s Disease and Related Disorders (DETeCD-ADRD): executive
summary of recommendations for primary care. Alzheimers Dement. Published online December 23, 2024. doi:10.1002/alz.14333 - Gauthier S, Rosa-Neto P, Morais JA, et al. World Alzheimer Report 2021: Journey Through the Diagnosis of Dementia. London, England: Alzheimer’s Disease International; 2021. Accessed April 9, 2025. World Alzheimer Report 2021